4. mit Lehramtsanwärtern

Regelmäßig werden an unserer Schule Lehramtsanwärter (LAA) ausgebildet. Während ihrer zweijährigen Ausbildung, die mit der Ablegung des 2. Staatsexamens endet, erhalten Sie Einblick in die vielfältigen schulischen Aufgaben und setzen sich aktiv in allen Bereichen des Schullebens ein.
Die unterrichtspraktische Ausbildung beginnt in der Regel mit einer Hospitationsphase in unterschiedlichen Jahrgangsstufen und Klassen. Hier lernen die Lehramtsanwärter unterschiedliche Unterrichtsstile kennen. Im Anschluss an diese Hospitationsphase wird es dem Lehramtsanwärter ermöglicht in den studierten Fächern selbständig, meist in Doppelbesetzung, zu unterrichten. Hierbei werden sie unterstützt und angeleitet durch ihre Mentoren. Im zweiten Halbjahr der Ausbildung startet der bedarfsdeckende Unterricht (BDU). Die Lehramtsanwärter unterrichten nun bis zu 9 Unterrichtsstunden selbständig.
Durch regelmäßige Reflexionen der geleisteten Unterrichtsstunden wird der LAA in seiner praktischen Umsetzung von Unterricht unterstützt. Alternativen werden mit ihm besprochen und deren Umsetzung beobachtet.
Im Rahmen des BDU hält der LAA eigenständig Elterngespräche, Zeugnisnoten werden angefertigt, Berichtszeugnisse erstellt und er wirkt bei der Beratung und Empfehlung für die weiterführenden Schulen mit.
Neben dem Unterricht nehmen LAA auch aktiv am Schulleben teil. Sie beteiligen sich an Planung und Durchführung von Schul- und Klassenfesten, Elternabenden, Klassenfahrten, Unterrichtsgängen und Ausflügen. Auch regelmäßige Teilnahme an Konferenzen und Dienstbesprechungen ist Teil der Ausbildung.
Während der 1,5 Ausbildungsjahre an unserer Schule befassen sich die Lehramtsanwärter auch mit den Inhalten der wichtigsten Schriften zum Schulrecht. Hierzu gehören die BASS (Bereinigte Amtliche Sammlung der Schulvorschriften). Die AschO (Allgemeine Schulverordnung, die ADO (Allgemeine Dienstordnung) sowie die aktuellen Erlasse und Verwaltungsvorschriften.