1. Richtlinien und Lehrpläne

Die neuen Richtlinien und Lehrpläne für NRW sind am 01.08.2008 in Kraft getreten. Diese dienen als Grundlage für unsere schulische Arbeit:

Die  stetige Weiterentwicklung der Schule als Lernumgebung, die Gestaltung von Unterricht im Allgemeinen und im Bezug auf einzelne Fächer.

In den Mittelpunkt gerückt wurden anstelle verbindlicher Unterrichtsgegenstände verbindliche Kompetenzerwartungen, die von den Kindern am Ende der Schuleingangsphase (Ende Klasse 2) bzw. am Ende des 4. Schuljahres erreicht werden sollen.
Hierbei sind sowohl fachbezogene als auch übergreifende Kompetenzen zu berücksichtigen. Übergreifende Kompetenzen beziehen sich nicht auf ein Unterrichtsfach, sondern finden sich  in allen Bereichen unserer Grundschularbeit wieder:

Wahrnehmen und Kommunizieren
Analysieren und Reflektieren
Strukturieren und Darstellen
Transferieren und Anwenden

Fachbezogene Kompetenzen in Form von Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten erwerben die Kinder in den Fächern. Diese Fachkompetenzen sind in Kernlehrplänen für NRW festgehalten und dienen als Basis für unsere schuleigenen Arbeitspläne. Somit sind sie Ausgangslage für die inhaltliche Unterrichtsgestaltung an unserer Schule.

Ziel des kompetenzorientierten Ansatzes ist es, das eigenständige, individuelle Lernen des einzelnen Kindes zu fördern und Unterricht dementsprechend individuell zu gestalten.
Durch den Einsatz unterschiedlichster Unterrichtsformen und – methoden werden wir diesen Anforderungen gerecht. Hierbei werden neben dem Unterricht im Klassenverband geöffnete Unterrichtsformen wie Werkstattlernen mit Chefsystem, Tages- und Wochenpläne, freie Arbeit, Projektarbeit (auch jahrgangsübergreifend) eingesetzt.